Rabeya Müller, Köln

 

Zwischen Extremismus und Liberalität – muslimisches Leben in Deutschland
                     

Rabeya Müller ist als Katholikin in der Osteifel aufgewachsen und nach dem Abitur Ende der1970er Jahre Muslima geworden. Sie hat in Deutschland, Kanada und Asien Pädagogik, Islamwissenschaften, Ethnologie und Islamische Theologie studiert. Viele Jahre hat sie als Leiterin des Instituts für Interreligiöse Pädagogik und Didaktik gewirkt und ist derzeit Leiterin des Projekts „Geschlechtergerechtigkeit – interreligiös gedacht“. Als Vorstandsmitglied des Zentrums für islamische Frauenforschung und Frauenförderung berät sie muslimische Frauen in Not, darunter Opfer häuslicher Gewalt, und entwickelt Kurse im Bereich "Selbstbehauptungstraining für muslimische Mädchen". Sie entwickelt Curricula für den islamischen Religionsunterricht, gibt Schulbücher heraus und arbeitet in der LehrerInnenaus- und -fortbildung.

Es gibt viele Facetten des Alltags von Musliminnen und Muslimen in Deutschland. Die Vorstellungen des deutschen „Normalbürgers“ vom Islam werden oft von einseitigen Bildern und Reportagen geprägt. Müller will die Spannbreite und den Facettenreichtum des Islams in Deutschland beleuchten und analysieren. Sie wird darstellen, wo tatsächlich Skepsis angebracht ist, warum es sich lohnt, einander besser kennen zu lernen und offen miteinander zu reden.

 

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